Poitín (Gaelic for „Moonshine“ or „Illegally brewed whiskey“)


REGISSEUR Bob Quinn – (Director of Poitín)

Robert Quinn (Son of Bob Quinn & Director of 'Cinegael Paradiso“)

Bio-Filmographie - Poitín ORIGINAL TITEL „Poitín“ (Ireland | 1977 | 65mins | 35mm | Colour | Gaelic with English subtitles)
„Poitín“ wurde im Jahre 1979 gedreht und provozierte eine Welle öffentlicher Empörung nach seiner Irischen Fernsehpremiere am St. Patricks Day des Jahres 1979. Umstritten für seine herausfordernd unromantische Darstellung von Westirland.

Das Negativ des Filmes war lange Zeit verloren geglaubt, bis der Kameramann Seamus Deasy (dessen Erstlingswerk "Poitín" war) es in dem Keller von Technicolor entdeckte. Jetzt wurde Poitín digital neu aufbereitet und als neuer 35mm Film produziert - das Original war ein 16mm Film. Der Komponist von Riverdance, Bill Whelan komponierte einen Soundtrack für Poitín, da in dem ursprünglichen Film keine Musik vorkam.

Bio-Filmographie „Cinegael Paradiso“ ORIGINALTITEL „Cinegael Paradiso“ (Ireland | 2004 |53mins | 35mm |Colour | Gaelic & English-with English subtitles)|
„Cinegael Paradiso“ ist eine Begleitdokumentation (53 Minuten), die direkt nach „ Poitín“ gezeigt werden wird.

"Ursprünglich sollte der Film nur von dem Kino handeln, in dem wir lebten und nicht von irgendetwas anderem,", erklärt Robert Quinn. "Um ehrlich zu sein, es ist mehr als das geworden wegen der Interviews die ich begonnen habe. Nicht nur mit ihm, meinem Vater, sondern auch mit meiner Mutter. Meine Mutter war ein großer Teil davon. Damals waren all diese verrückten Revoluzzer da draußen, die Filme in Westirland gedreht haben. Es war wie mitten in Mexico in den 50er Jahren und diese Leute kamen dorthin ohne Fernseher, ohne Elektrizität und begannen darüber zu reden, eine Filmindustrie zu schaffen. Es war als ob sie den Wagen ohne das Pferd schieben würden oder eine Art ähnliches Cliché. Da war einfach irgendwas an dieser Sache, das mich faszinierte und in mancher Hinsicht wünschte ich, wir könnten zurückgehen und es alles nochmal tun."


Filme
Bob Quinn (Poitin)
Er ist vor allem als unabhängiger Regisseur bekannt und hat mehr als 100 Filme gedreht, unter anderem Dokumentationen, Spielfilme und avantgardische Experimentalfilme, wie beispielsweise:

Budawanny (1987)
Atlantean (1985)
Listen (1978)

Er wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und zwei seiner Filme werden im Museum of Modern Art, in New York gezeigt. Er ist ein Mitglied von Aosdána, einer irischen Künstlervereinigung von 250 Künstlern, in die man nicht einfach eintreten kann, sondern für die man nominiert und gewählt werden muss. Bob Quinn lebt in Connemara bei Galway im Westen Irlands.

Robert Quinn ( Cinegael Paradiso )
Breakfast on Pluto (2005) (first assistant director)
Christie Malry's Own Double-Entry (2000) (first assistant director)